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Achtung vor: Sun & Sail - Karsten D.
Von Karsten D., ... ”Sun & Sail - Segelschule, Yachtcharter” ... war ich im August 2009 für drei Wochen als Skipper engagiert, um mit Personen, die direkt oder durch Vermittlung von Reiseagenturen eine Segelreise in der Form eines Kojencharters gebucht hatten, zu fahren. Diesen Artikel schreibe ich für die Freunde der Winde und des Meeres, damit diese - seien es nun Skipper oder Chartergäste - keine vermeidbaren Überraschungen erleben. Mein wohlgemeinter Rat, den ich gleich begründen werde: Suchen Sie sich einen anderen Vertragspartner oder gehen Sie ihr Abenteuer der besonderen Art bewußt ein.

Karsten D. tritt insgesamt gesehen vollmundig und überzeugend auf, versteht es später, bei Abrechnungen - insbesondere den Skippern gegenüber - Zahlungen zu vermeiden, indem er seiner Bootsfahrschule angeblich entstandene wirtschaftliche Schäden ziemlich frei definiert, geschickt formuliert, um diese Schadens-Behauptungen mit den geschuldeten Beträgen aufzurechnen. Dabei wird geschickt mit eintretendem Zeitdruck bei An- und Abreise gearbeitet.

In meinem Falle wurde eine wirklich schludrige Bootsübergabe praktiziert. Hätte ich nicht mein eigenes Formblatt dabeigehabt, wären überhaupt keine Notizen gemacht worden. Bei der Rückgabe /Rücknahme verspätete sich die damit beauftragte Büroangestellte (die damit auch überfordert war), so dass das Erreichen des Abreisezuges zeitlich gefährdet war. Natürlich waren die Chartergäste (Zeugen) deshalb schon alle abgefahren. Trotz erhaltener Unterschrift für die ordungsgemäße Rückgabe auf meinem erstellten Übergabebericht wurde mir der Diebstahl / die Veruntreuung von Ausrüstungsgegenständen vorgehalten (was später wegen meiner eindeutigen Beweise zurückgenommen wurde). Ebenso wurde versucht, mich für versteckte Schäden verantwortlich zu machen, also Schäden, die die Yacht bereits hatte, als ich sie übernahm und die mir arglistig verschwiegen wurden. So wurde bisher jede Zahlung meiner Ansprüche verweigert. Inzwischen halte ich einen rechtsgültigen, gerichtlichen Vollstreckungsbescheid gegen Karsten D. in Händen (AG Stuttgart AZ 09-9577394-0-1). Da ich jedoch nicht der einzige bin, der rechtsgültige Ansprüche gegen Karsten D. hat, hat dieser mehr als einmal die Adresse und die Bankverbindung gewechselt. Beim AG Cottbus ist seit dem 16.03.2010 ein Insolvenzverfahren anhängig (AZ 63 IN 504/09). In einschlägigen juristischen Kreisen ist Karsten D. bekannt. .... An ihn zu überweisendes Geld wird auf das Konto einer Freundin geleitet, weshalb es später dem Zugriff, z.B. bei Rückzahlungsforderungen, entzogen ist.

Die Yacht Maxilimian, eine Bavaria 39 Cruiser, BJ 1990, Kennzeichen HST 29-16, gehört, soweit ich mich erinnere, der Familie der Ehefrau Claudia (mit der ich kurz Kontakt hatte und mit der Karsten D. sich in Trennung befindet) und wird von Herrn D. ohne Eigentumsrechte nur verchartert. Die Yacht ist minimalst ”gewartet”: Die gröbsten, mir arglistig verschwiegenen Mängel waren: der Motor leckte Öl in die Motorbilge (was vor der Übernahme weggeputzt worden war) und in der Rudersäule war die Grundplatte gebrochen und notdürftig mit einem Stück Holz verkeilt, ein Flickwerk aus einem früher erlittenen Ruderschaden. In unverantwortlicher Weise wurde ich mit den Kojenchartergästen auf Törn geschickt, wo wir dann auch in Fahrt und engem Fahrwasser einen kompletten Ruderausfall erlebten, weshalb ich später das Flickwerk entdecken konnte. In diesem Lichte sind Kleinigkeiten, wie ausgefallene Beleuchtung, eine Leuchte, die beinahe vom Mast fiel, weil sie nur noch an einem einzigen Draht baumelte und dann mit Hilfe des Bootsmannstuhls heruntergeholt und ”gerettet” wurde. Dabei entdeckte ich, dass dieser Teil der Bordelektrik falsch gepolt angeschlossen war! Kleinere Mängel waren die wegen defekter Schlösser nicht verschließbare Toiletten- und Kabinentüre, der nie funktionierende Kühlschrank, die nicht in Gang zu bringende Ankerwinsch (wir hätten den Anker mit der Hand werfen und bergen können), die Festmacher mit deutlichen Scheuerstellen und anderes Bedeutsames, das den Rahmen sprengen würde, wollte ich es hier aufführen. Die neue Yacht „Alila 2“ gehört einem Musikprofessor, zu dem ich bei Beginn und Ende seines eignen Familientörns Kontakt hatte und der diese bei Karsten D. in Wiek in Charter stellte.

Karsten D. wickelt viel über Internet sowie Handy ab und wechselt mit den Booten die Reviere über mehrere Länder hinweg (Ostsee, französische Küsten, Mallorca, Kanaren). Die zahlende Crew kommt aus allen Himmelsrichtungen und ist in der Regel nur eine Woche an Bord. Gepaart mit den freudigen Urlaubs-Erwartungen bei der Anreise sowie dem geschickt genutzten Zeitdruck bei der Abreise, verhindert diese Situation den meisten Personen einen tieferen Einblick und vereitelt mangels Belegen Regressansprüche, besonders dann, wenn die Gepflogenheiten auf See unbekannt sind und Einschätzungen hinsichtlich Yacht, Sicherheitsstandards und Ausrüstung mangels Wissen und Erfahrung nicht erfolgen können. Zusammen mit Barzahlungen, wechselnden Häfen, Namen / Adressen, und Bankverbindungen ist so ein besonderes Umfeld geschaffen, in dem Karsten D. geschickt manövriert. Auf Grund diverser Kunden-Beanstandungen vermitteln wenigstens zwei namhafte Reiseagenturen, die ich kenne, Sun & Sail-Segelreisen nicht mehr.

Da es mir keinesfalls um die Verbreitung von Tratsch, Missgunst und Rufmord geht, sondern darum, die Freunde der Winde und des Meeres vor unliebsamen Überraschungen zu bewahren, schreibe ich hier Nachprüfbares, das ich auch, soweit reiserelevant, in dem von mir geführten Logbuch und meinen Dokumenten aufgezeichnet habe. Jeder kann durch widrige Umstände in Bedrängnis kommen, das steht außer Frage, doch die Vorgehensweisen, sich in solchen Lebenslagen zu verhalten, sind durchaus verschieden. Durch präzise Beobachtungen und Aufzeichnungen sind einige Dinge juristisch aktenkundig geworden. Doch jene dienen in unserer schnelllebigen, modernen Welt weniger als diese Notiz dem Schutz Gutgläubiger.
Berichtet von Ola Olala am 11.05.2010



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